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Blaues Licht, auch als hochenergetisches sichtbares Licht (HEV) bezeichnet, ist Teil des sichtbaren Lichtspektrums und für das menschliche Auge wahrnehmbar. Es hat eine kurze Wellenlänge, typischerweise zwischen 400 und 490 Nanometern (nm), was mit höheren Energieniveaus einhergeht. Im Gegensatz zu anderen Lichtarten wird blaues Licht vom Auge nicht wirksam gefiltert, sodass ein größerer Teil davon die Netzhaut erreicht.
Blaulicht bietet zwar gewisse Vorteile, wirft aber auch Bedenken hinsichtlich der Augengesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens auf.

Häufige Quellen für blaues Licht
Blaulicht ist in unserem Alltag fast allgegenwärtig. Die Sonne ist die wichtigste Quelle für natürliches Blaulicht, aber auch künstliche Lichtquellen wie Laptops, Smartphones, Tablets, Fernseher und energiesparende Leuchtmittel wie LED-, Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen strahlen erhebliche Mengen davon ab.
Das von digitalen Geräten ausgestrahlte blaue Licht gibt insbesondere aus folgenden Gründen Anlass zur Sorge:

Nicht jedes blaue Licht ist gleich. Natürliche Lichtquellen wie Sonnenlicht haben ein breiteres Spektrum, während künstliche Lichtquellen, insbesondere LED-Bildschirme, häufig blaues Licht abgeben, das im Bereich von 435–440 nm konzentriert ist. Dieser Bereich gibt in medizinischen Studien zunehmend Anlass zur Sorge, da er potenzielle Auswirkungen auf die Augengesundheit haben kann.
Blaulicht spielt eine wesentliche Rolle für die Erhaltung der Gesundheit, sofern man ihm in Maßen ausgesetzt ist. Zu seinen Vorteilen zählen:

Die Nutzung von Bildschirmen am Abend kann die Produktion von Melatonin unterdrücken, dem Hormon, das zur Regulierung des Schlafes beiträgt. Eine übermäßige Belastung durch blaues Licht am Abend kann zu folgenden Problemen führen:
Eine längere Exposition gegenüber blauem Licht kann mit der Zeit das Risiko für Sehstörungen erhöhen. Zwar sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die Auswirkungen auf die Netzhaut zu bestätigen, doch die Gefahr langfristiger Schäden gibt weiterhin Anlass zur Sorge.
Kinder sind aufgrund der noch nicht voll entwickelten Filterfunktion ihrer Augen anfälliger für blaues Licht. Hinzu kommt, dass sie Geräte oft näher an ihr Gesicht halten, was ihre Belastung durch hochenergetisches blaues Licht noch verstärkt.